Déjà vu
Der geneigte Leser sollte wissen: ich bin eine ewige Studentin. Vor Jahren habe ich an anderer Stelle unter anderem Namen einen ähnlichen Blog geführt: damals saß ich in der französischen Nationalbibliothek in Paris und litt unter diversen schrägen Kreaturen, die sich lautstark an ihren Köpfen und anderen Körperteilen kratzten, räusperten, schnieften, schnarchten, schmatzen und sonstige mehr oder weniger gustiöse Geräusche von sich gaben, die von der absoluten Stille in den heiligen Hallen erbarmungslos verstärkt wurden.
Damals studierte ich die Geisteswissenschaften.
Heute ist es die Technik.
Ich sitze nun gerade in einer Bibliothek, mir gegenüber ein Nerd der Spitzenklasse A (es gab von seiner Seite bereits einige Annäherungsversuche, der spannendste davon war definitiv in Form eines Monologs seinerseits über den Kauf eines Paars schwarzer Socken) und atmet. Atmet laut. Schnauft wie eine Dampflock... und nichts anderes hat mehr Platz in meinem Hirn als diese ohrenbetäubende Bewegung von Luftmassen.
Damals studierte ich die Geisteswissenschaften.
Heute ist es die Technik.
Ich sitze nun gerade in einer Bibliothek, mir gegenüber ein Nerd der Spitzenklasse A (es gab von seiner Seite bereits einige Annäherungsversuche, der spannendste davon war definitiv in Form eines Monologs seinerseits über den Kauf eines Paars schwarzer Socken) und atmet. Atmet laut. Schnauft wie eine Dampflock... und nichts anderes hat mehr Platz in meinem Hirn als diese ohrenbetäubende Bewegung von Luftmassen.
strangebluefire - 10. Jan, 11:24